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Friday, 17. August 2007

Flüssige Emulsion


Flüssige Emulsion ist eigentlich gar nicht flüssig sondern fest. Sie wird aber in einer lichtdichten Flasche geliefert. Die Flasche - die keinesfalls bei Licht geöffnet werden darf - erwärmt man dann gemäß der Bedienungsanleitung auf 35-40 °C, wobei sich die Emulsion verflüssigt.

Zur weiteren Bearbeitung empfiehlt es sich, die Flasche in einem Wasserbad der mit Soll-Temparatur aufzubewahren. Dadruch bleibt die Emulsion flüssig.
In der Dunkelkammer kann man dann unter Rotlicht (s. Anleitung der Hersteller) mit einem Pinsel oder einem Schwamm (an Handschuhe denken) die flüssige Emusion wie Farbe auf beliebiges Material auftragen. Wenn die Emulsion dabei scheinbar trocken wird, dann ist sie vermutlich nur zu kalt geworden. Die Schale kann man dann in dem o.g. Wasserbad wieder wärmen und damit die Emulsion wieder verflüssigen.
Flüssig kann man auch unverbrauchte Emulsion wieder zurück in die Flasche schütten. Falls man festgewordene Emulsion abkratzen oder löffeln möchte, dann sollte man Kunststoffwerkzeug (-Löffel) verwenden. Bei Konakt mit Metall kann die Emulsion bereits Oxidieren = (schwarz werden, wie bei versehentlichem Belichten)
Sehr saugfähiges Material (z.B. Holz) oder garnicht saugfähiges Material (z.B. Stein) sollte man vorher mit handelsüblicher Gelantine eingestrichen haben.

Nach dem Auftragen der füssigen Emulsion muß sie trocknen. Unnötig zu erwähnen, das Material dazu in absoluter Dunkelheit trocknen zu lassen. Hilfreich ist es dabei, die Materialien in leeren Kartons von Fotopapier aufzubewahren. Man kann das Trocknen auch mit einem Fön beschleunigen. Trotzdem sollte man das Material einige Stunden lang trocknen, wobei die Emulsion keinen Kontakt zu anderen Materialien haben darf.

Metall ist als Trägermaterial ungeeignet. Kurzfristig erzielt man interessante Effekte, aber Metall wird auf Dauer das Foto schwärzen.

Wenn das Material wie oben beschrieben behandelt ist, dann kann man es ganz analog zu kommerziellem Fotopapier behandeln.
Einige Besonderheiten sollten aber beachtet werden:

  1. Um ein Ablösen der Emulsion zu verhindern, sollte man in den jeweiligen Bädern die Verarbeitungszeiten auch als Maximal-Zeiten ansehen. Wässern kann man vorsichtig bei Licht unter fliessendem Wasser. Um zu testen, ob das Foto ausreichend gewässert ist kann man die letzten Tropfen beim Abtropfen in ein Glas mit Kaliumpermanganatlösung tropfen lassen. Wenn sich um die Tropfen die Lösung von Pink in Gelb umfärbt, dann ist noch zu viel Fixierbad im Material.
  2. Wenn die mit Emulsion bestrichene Oberfläche nicht eben ist, dann muß man bedenken, daß der Vergrösserer das Bild u.U. nicht auf der gesamten Fläche scharf abbildet. Eine geschlossene Blende kann dem entgegen wirken.


Flüssige Emulsion gibt es zum Beispiel von Maco oder Tetenal.

Beispiele findet man in der Emulsion-Galerie:

 

Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 22. August 2007 )