Vor dem Berühren des Films (z.B. beim Einspulen oder Vergrößern des Films) soll man sich unbedingt die Hände gut waschen. Hautfett ist gar nicht gut für die Emulsion.
Essen und Trinken ist ein NoDo! Das Essen von Speisen mit Spritzern von agressiver Chemie (Bleichfixierbad, Abschwächer) oder gar versehentliches Trinken habe schon so manchen umgeworfen.
Auch wenn die braunen Milchflaschen prinzipiell gut geeignet sind, man darf niemals die Chemie in Getränkeflaschen aufbewahren. Man kann nie vorhersehen, wer sich mal -auch unbefugt- in der Dunkelkammer herum treibt. Auch wenn man keine eigenen Kinder hat, Besuch könnte welche mitbringen. Und alte Menschen (Stichwort Demens) könnten auch geneigt sein, aus allem zu trinken was Flaschenform hat und aufgeschraubt werden kann. Noch besser ist es, den Raum oder zumindest den Schrank mit der Chemie zu verschließen.
Tips für geeignete Flaschen finden sich im Tip 6, Umgang mit Chemie.
Trennung von Trocken- und Nass-Arbeitsplaz Der Nass-Arbeitsplaz an dem die Schalen mit den Chemikalien stehen (oder der Prozessor) sollte möglichst weit vom Vergrößerer entfernt sein. Hierbei geht es darum, das Papier und den Vergößerungsrahmen sowie die Werkzeuge (Lupe zum Scharfstellen, Schere, Pinsel etc.) vor Spritzern schonen. Es tut einfach nicht gut, wenn z.B. Stopbad oder Fixierer vor oder während der Belichtung auf die Emulsionsseite des Fotopapiers kommt. Und dann bleibt auch noch das Risiko eines kleinen Unfalls beim Umgang mit der Chemie. Man stelle sich vor der versehentlich vergossene Entwickler ergießt sich ausgerechnet über eine Schachtel mit Fotopapier.